«Wie es dazu kam…»

Die Idee mit dem Charity-Hike war schnell geboren. Covid-19 war omnipräsent, unsere Ferien wurden abgesagt und der volle Lohn wurde uns Ende Monat überwiesen. Ferien in der Schweiz sind sowieso sehr schön und da wir gerne unsere Wanderschuhe schnüren und einfach loslaufen, war rasch klar: wir wandern los für eine gute Sache.

«2018 waren 660’000 Menschen oder 7.9% der Bevölkerung von Armut betroffen»

BFS 2020

Die Kriterien, die wir uns bei der Wahl für unseren Spendenempfänger festgelegt hatten, waren sehr simpel: wir wollen betroffenen Menschen in der Schweiz helfen. Was Menschen zum leben benötigen, ist grundsätzlich nur etwas zum essen. Und dass dies in der Schweiz keine Selbstverständlichkeit ist, war uns kaum bewusst. Nach kurzen Recherchen im Netz wurden wir eines Besseren belehrt: in der Schweiz waren 2018 über 660’000 Menschen oder 7.9% der Bevölkerung von Armut betroffen. Für viele Menschen stellt es eine grosse Herausforderung dar, damit täglich Essen auf dem Tisch steht. Als wir auf der Suche die Schweizer Tafel entdeckt haben und ihr Konzept studierten, waren wir sofort überzeugt. Unser Charity-Hike war geboren.

Was man darunter vorstellen kann, zeigt dieses anschauliche Beispiel aus der letzten Weihnachtszeit.

Es gibt sehr viele gute Dinge, die man tun kann, um jenen Menschen zu helfen, die von Armut betroffen sind. Wenn man mit der gleichen Aktion auch noch Foodwaste reduzieren kann, so ist es ein Gewinn auf der ganzen Linie.

Jährlich werfen wir pro Person 330kg Lebensmittel weg

foodwaste.ch

Es ist paradox. Jährlich werden in der Schweiz 2.8 Millionen Tonnen Lebensmittel vernichtet, was pro Person und Jahr 330 kg ausmacht. Es gibt sehr viele Bestrebungen, um diese gigantische Zahl zu reduzieren. Die Schweizer Tafel holt täglich 16 Tonnen überschüssige, einwandfreie Lebensmittel ab.

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