Wanderung – Tag 2

Nach eimem reichhaltigen Frühstück machten wir uns bei schönsten Bedingungen, aber mit bereits müden Beiden auf und davon. Zuerst folgten wir der Sense, die schon bald in die Saane floss. Wie schon am ersten Tag war auch heute der Trans Swiss Trail unser Wegweiser; zumindest zu Beginn.

Unterwegs waren heute nicht viele Gleichgesinnte und so konnten wir nicht vielen Leuten von unserem Projekt erzählen. Dennoch trafen wir unterwegs ein Ehepaar aus der Region Genf, die in der umgekehrten Richtung unterwegs waren und unsere Stadt Bern als Endziel hatten. Sie sind selbst auch in Genf als Volontäre im Einsatz und so sprachen wir über unsere Unterstützungen.

Wir erhielten von unserer Wirtin der letzten Nacht den Tipp, dass wir das Schloss in Münchenwiler unbedingt besichtigen sollten. Sehr hübsch gelegen und vom Hügel oberhalb hatten wir eine wunderschöne Aussicht auf den Murtensee. Wir waren jetzt sehr hungrig und gönnten uns wieder eine Portion Pasta vom Gaskocher.

Auf einmal frischte der Wind auf und wir packten unsere sieben Sachen und liefen weiter. Eigentlich wollten wir noch einen Abstecher nach Murten machen. Jedoch lugten die grau-schwarzen Wolken bereits beängstigend am westlichen Horizont hervor. Wir entschieden uns, dass wir den direkten Weg nach Avenches nehmen.

Kurz vor dem kleinen Dorf Villarepos spürten wir die ersten Regentropfen. Nur wenige Augenblicke nachdem wir unsere neu gekauften Regenklamotten angezogen hatten, begann es mächtig aus allen Kübeln zu schütten. Wir zuckten zusammen, als kurz nach einem Blitz auch schon der heftige Donner krachte. Uns war der Respekt vor dem Gewitter aufs Gesicht geschrieben und so winkte uns ein Bauer zu sich in seinen Stall ans Trockene. Dort warteten wir mit einer trächtigen Kuh bei welcher heute das kleine Kalb geboren werden sollte, bis das Gewitter vorbeigezogen ist.

Die letzten knapp 4 Kilometer nach Avenches wateten wir durch den Regen. Auf dem Weg zu unserer nächsten Übernachtung in der Jugendherberge machten wir noch einen Bogen zum Amphitheater und durch die Altstadt. Ende gut, alles gut: die Kleider blieben trocken, das kalte Bier wartete bereits auf uns und wir sind überglücklich.

P.S. Marco hat die erste Blase!

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