Wanderung – Tag 3

Die fiese Mücke im Zimmer war ziemlich lästig und stahl mir wichtige Zeit von meinem Schlaf – den hätte ich dringend nötig gehabt. Das Frühstück in der Jugi war eine super Stärkung für unsere heutigen gut 27 Kilometer. Draussen regnete es nur leicht und die Temperatur war angenehm. Auf gehts: vor uns steht Tag 3 unseres Charity-Hike’s.

Der Morgenregen hielt viele Leute davon ab nach draussen zu gehen. Nur ein paar Hundehalter zogen mit ihren Vierbeinern ihre Runden. «Chapeau messieurs» lobten sie unser Vorhaben. Die durch den Regen frischgewaschene Luft war einfach nur herrlich. Wir kamen sehr gut voran. Die doch spürbaren Anstrengungen waren wie weggeblasen.

Die heutige Route führte durch schöne Waldabschnitte und so konnten wir den verschiedensten Vogelarten zuhören und Rehe beobachten. Letztere suchten sofort das Weite, als sie uns entdeckt hatten.

Auf einmal tauchte auf einer schönen Hochebene der perfekte Pausenstopp auf. Wir waren etwas erschöpft und so genossen wir eine feine Suppe frisch zubereitet auf dem Gaskocher. Und siehe da, nun zeigte sich auch schon die Sonne. Die perfekte Pause.

Auf dem Weg nach Payerne fragten wir uns, wer mehr Körperstellen hat, die schmerzen. Eine abschliessende Liste ersparen wir euch. Im Städtchen angekommen stärkten wir uns in einem Café und konnten die Beine etwas ausruhen lassen.

Nun waren die letzten Kilometer angesagt. Uns passte es gar nicht, dass wir an der Hauptstrasse entlang laufen müssen. Blick auf die Karte: durch den Wald scheint ein idealer Weg zu führen. Was gut begann, endete in einer Sackgasse. Zurück oder ab durchs Dickicht? Wir suchten durchs Gestrüpp einen Weg. Nicht ganz optimal und als Preis eine Zecke an meinem Oberschenkel.

Nun geniessen wir den Abend in Châtonnaye in einem sehr hübschen B&B bei Monique.

Facts

Unsere Wanderung von Avenches nach Châtonnaye

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