Wanderung – Tag 7

Heute ging es weiter von Moléson-sur-Gruyères Richtung Jaun. Ausnahmsweise starteten wir unsere Wanderung ohne Frühstück. Wir wollten dies nach dem steilen Abstieg von über einer Stunde im bezaubernden Städtchen Gruyères geniessen.

Wir waren beide sehr hungrig und froh konnten wir unsere erste Pause mit einem vielseitigen Frühstück, natürlich mit viel Käse zu uns nehmen. Hier wird der Kaffee anders serviert, als ich dies normalerweise von zu Hause gewohnt bin. Statt Rahm gab es den tradionellen «double créme Gruyère», was mir sehr schmeckte. Das Städtchen war bei unserer Ankunft ziemlich leer, nur wenige Getränkelieferanten und Monteuren waren zu sehen. Erst ein bisschen später tauchten die ersten Ausflugstouristen auf, um einen Spaziergang durch das Städtchen und hin zur Burg zu machen.

Wir machten uns bald wieder auf den Weg, da wir heute eine ziemlich anspruchsvolle Route mit erneut vielen Höhenmetern geplant hatten. Unser Weg führte uns durch die eindrückliche Jaunbachschlucht. Wir schlängelten uns durch die Schlucht, bis wir beim Stausee angelangten. Dort trafen wir zufälligerweise auf einen ehemaligen Schulkollegen von mir mit seiner Frau und Kind. Wir tauschten uns ein bisschen aus und konnten ihnen von unserem Projekt erzählen.

Wieder zogen dunkle Wolken auf und ein Regenschauer kündigte sich an. So routiniert wie wir jetzt bereits nach einer Wanderwoche sind, wagten wir es unsere Pasta zuzubereiten, bevor es dann zu regnen began.

Jonas hat unsere BnB Gastgeberin Erika bereits per E-Mail über unser Projekt informiert. Sie hat uns auf unsrem Weg zu ihrem wunderschönen umgebauten Chalet bereits zwei Mal erkannt und wusste somit, dass wir bald bei ihr eintreffen werden.

Der Wegweiser gab noch eine Wanderzeit von 2:30 nach Jaun an. Wir waren bereits ein bisschen müde und hofften, dass diese Zeitangaben nicht überschritten werden. Zu gross war bereits unsere Vorfreude auf ein kühles Bier und eine warme Dusche. Beides ging in Erfüllung und zudem hatten wir das Glück das Bier auf der Sonnenterasse zu trinken.

Erika eine leidenschaftliche Gastgeberin und auch super Köchin bekochte uns diesen Abend. Wir sind von ihren Kochkünsten begeistert und hatten einen sehr köstliches Nachtessen mit vielen interessanten Gesprächen. Nun brauchen wir wiederum genügend Schlaf und Erholungszeit für unser morgiges Etappenziel.

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